Presseschau 04.07.26
Interview Hamburger Morgenpost - Jugendamtsmitarbeiter in Stade erschossen: „Wenn sechs Polizisten tot wären, wäre der Aufschrei wohl größer“

Jugendamtsmitarbeiterin und Gewerkschafts-Vorständin Anne Klotz warnt vor Drohungen, offenen Rathäusern und fehlenden Schutzkonzepten.

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DBSH Saarland 03.07.26
SAK-Talk mit klarer Botschaft: „Strukturelle Kindesgefährdung beenden – Vom Kind aus denken, nicht von der Struktur!“

Ende Juni 2026 widmete sich die Saarländische Armutskonferenz (SAK) im Rahmen ihres jüngsten SAK-Talks dem Thema „Kinderarmut und Schule“. Die...

Presseschau 03.07.26
Interview radioeins - Nach der Tat von Stade: Sozialarbeiter fordern mehr Schutz

Nach der tödlichen Gewalttat in einem Mutter-Kind-Heim in Stade fordert der Deutsche Berufsverband für Soziale Arbeit bessere Sicherheitskonzepte. Die...

04.05.2026

Von: DBSH Bund

Stellungnahme des DBSH zum „Kanzleramt-Arbeitspapier": Ein Skandal der Verweigerung

Die Veröffentlichung des internen Arbeitspapiers aus dem Kanzleramt, das vom Paritätischen Gesamtverband ans Licht gebracht wurde, löst beim Deutschen Berufsverband für Soziale Arbeit (DBSH) tiefe Bestürzung aus. Noch nie haben unsere Mitglieder die Worte „Skandal" und „Fassungslosigkeit" so intensiv genutzt, wie nach dem Lesen dieser Kürzungsliste.

Das Dokument offenbart einen Plan, der nicht nur fachlich fragwürdig, sondern gesellschaftspolitisch verheerend ist. Die Verantwortlichen gehen den völlig falschen Weg, um die Missfinanzierung der kommunalen Haushalte zu adressieren. Statt das strukturelle Konnexivitätsproblem auf Bundesebene zu lösen und eine nachhaltige Reform der Kommunalfinanzierung voranzutreiben, werden hier Leistungsstreichungen ohne notwendige Fachexpertise als einfache Lösung diskutiert.

Die Forderung nach einer transparenten Debatte teilen wir vollumfänglich, da diese bislang im Verborgenen und an den Betroffenen vorbei geführt wird.

Der DBSH fordert die Bundesregierung eindringlich auf, diese Pläne sofort zurückzuziehen. Eine Sozialpolitik, die auf dem Rücken der Schwächsten und der kommunalen Träger ausbalanciert wird, ist keine Politik der Zukunft, sondern ein Eingriff in grundlegende soziale Rechte. Wir brauchen Lösungen, die die Infrastruktur stärken, nicht solche, die sie zerstören.

Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit