Junger DBSH 28.09.26
Nach den Wahlen: Soziale Arbeit bleibt nicht neutral

Die Wahlergebnisse der vergangenen Wochen sind für uns ein deutliches Signal. Der Junge DBSH bezieht Stellung für Menschenwürde, soziale Gerechtigkeit...

Über uns 28.09.26
Die neue FORUM sozial ist da!

Krieg, Frieden oder irgendwas dazwischen – Wo landet das Geld, wenn der Ernstfall näher rückt? Welche Auswirkungen haben Krisen- und...

DBSH Berlin 27.09.26
Sei dabei! Einladung zur Mitgliederversammlung in Berlin | 09.11. | Mehrgenerationenhaus

Mitgliederversammlung der
Landesverbände Berlin & Brandenburg

Liebes DBSH-Mitglied,

hiermit laden wir Dich herzlich ein zur diesjährigen...

04.05.2026

Von: DBSH Bund

Stellungnahme des DBSH zum „Kanzleramt-Arbeitspapier": Ein Skandal der Verweigerung

Die Veröffentlichung des internen Arbeitspapiers aus dem Kanzleramt, das vom Paritätischen Gesamtverband ans Licht gebracht wurde, löst beim Deutschen Berufsverband für Soziale Arbeit (DBSH) tiefe Bestürzung aus. Noch nie haben unsere Mitglieder die Worte „Skandal" und „Fassungslosigkeit" so intensiv genutzt, wie nach dem Lesen dieser Kürzungsliste.

Das Dokument offenbart einen Plan, der nicht nur fachlich fragwürdig, sondern gesellschaftspolitisch verheerend ist. Die Verantwortlichen gehen den völlig falschen Weg, um die Missfinanzierung der kommunalen Haushalte zu adressieren. Statt das strukturelle Konnexivitätsproblem auf Bundesebene zu lösen und eine nachhaltige Reform der Kommunalfinanzierung voranzutreiben, werden hier Leistungsstreichungen ohne notwendige Fachexpertise als einfache Lösung diskutiert.

Die Forderung nach einer transparenten Debatte teilen wir vollumfänglich, da diese bislang im Verborgenen und an den Betroffenen vorbei geführt wird.

Der DBSH fordert die Bundesregierung eindringlich auf, diese Pläne sofort zurückzuziehen. Eine Sozialpolitik, die auf dem Rücken der Schwächsten und der kommunalen Träger ausbalanciert wird, ist keine Politik der Zukunft, sondern ein Eingriff in grundlegende soziale Rechte. Wir brauchen Lösungen, die die Infrastruktur stärken, nicht solche, die sie zerstören.

Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit