09.08.26
Queere Jugendarbeit braucht Zukunft: Lambda retten!

Das Jugendnetzwerk Lambda e. V. steht weiterhin vor einer ungewissen Zukunft. Durch die Streichung der zentralen Bundesförderung ist nicht nur die...

DBSH Berlin 05.08.26
Stellenausschreibung: Werde Teil unseres Teams!

Von September 2026 bis November 2027 möchten wir mit Dir gemeinsam unseren Berufskongress vorbereiten. Wir freuen uns, wenn Du in Berlin oder Umgebung...

Junger DBSH 02.08.26
In Gedenken an Silvia Staub-Bernasconí

Der DBSH trauert um Prof. Dr. Silvia Staub-Bernasconi

Mit dem Tod von Silvia Staub-Bernasconi verliert die Soziale Arbeit eine ihrer bedeutendsten...

07.04.2026

DBSH Stellungnahme zum Entwurf des Ersten Gesetzes zur Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe (Referentenentwurf)

Der Deutsche Berufsverband für Soziale Arbeit (DBSH) begrüßt den grundsätzlichen Ansatz des Referentenentwurfs, die Kinder- und Jugendhilfe zukunftsorientiert weiterzuentwickeln. Die Intention, die Zersplitterung der Zuständigkeiten zwischen Jugendhilfe und Eingliederungshilfe zu beenden und Hilfen „aus einer Hand" zu ermöglichen, entspricht den fachlichen Leitbildern der Sozialen Arbeit. Aus Sicht des DBSHs ist die aktuelle Fassung des Entwurfs in ihrer konkreten Umsetzung jedoch kritisch zu bewerten.

Der DBSH warnt eindringlich davor, dass die Reform ohne eine parallele, signifikante Aufstockung der personellen und finanziellen Ressourcen in den Kommunen und Jugendämtern scheitern wird. Wer neue Rechte formuliert, ohne Jugendämter, freie Träger und Fachkräfte entsprechend auszustatten, produziert keine bessere Kinder- und Jugendhilfe, sondern verschärft den Druck auf ein System, das vielerorts schon heute am Limit arbeitet. Die Folge wäre nicht Stärkung, sondern weitere Überlastung: mehr Verwaltung, mehr Bürokratie, mehr Dokumentationsdruck – und weniger Zeit für die direkte Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien.

Zur vollständigen Stellungnahme des DBSH geht es hier