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14.05.2026

Von: Landesverband Niedersachsen

Positionierung vom Landesvorstand Niedersachsen: Prekäre Arbeitsverhältnisse in der Sozialen Arbeit

Ein akademischer Abschluss ist nach wie vor mit dem Gedanken an Sicherheitund ein gutes Auskommen verbunden. Die Investition in Bildung gilt als Garant für finanzielle Absicherung. Auch wenn die Soziale Arbeit seit Langem zu den geringer vergüteten akademischen Arbeitsfeldern zählt, sind die aktuellen Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen erschreckend.

Während eine relevante Anzahl von Sozialarbeitenden im öffentlichen Dienst zumindest mit sicheren Anstellungen und einer dem TVöD entsprechenden Vergütung rechnen kann, findet sich außerhalb des öffentlichen Dienstes ein breites Feld an Mantel- und Haustarifverträgen, die beginnen, sich gegenseitig zu unterbieten. Während der TVöD früher oftmals die Orientierungsgröße dieser Tarife war, lässt sich eine Bezugnahme heute in dieser Breite nicht mehr feststellen. Die Anzahl der Mitglieder im Landesverband, die sich aufgrund der Rahmenbedingungen ihrer Arbeit an den Vorstand wenden, nimmt stetig zu, ebenso wie die Zahl der Rechtsberatungen, die aufgrund von Missständen in Anspruch genommen werden. Aus unserer Sicht ist die Vernetzung von Sozialarbeitenden sowie der sie vertretenden Gewerkschaften untereinander unerlässlich, um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken.

Zur vollständigen Stellungnahme des Landesverbandes geht es hier