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13.02.2026

Von: Senior*innen DBSH

Der Senior*innen DBSH zu Besuch bei der Jahrestagung unserer Dachgewerkschaft dbb

Auch in diesem Jahr nahm Klaus-Peter Glimm, unser stellvertretender Vorsitzender, wieder an der dbb-Jahrestagung als Vertreter der DBSH-Senior*innen teil und berichtet im Folgenden.

“Die Leute müssen sich darauf verlassen können, dass der Staat funktioniert!” Dies war die dringliche Forderung der dbb-tarifunion an die politisch Verantwortlichen in unserem Staat.

Das Kongress-Centrum der Kölnmesse war in diesem Jahr zum letzten Mal Austragungsort der dbb-Jahrestagung, die traditionell die Aktivitäten des gewerkschaftlichen Spitzenverbandes im neuen Jahr einleitet. Zwei ereignisreiche Tage bei der dbb Jahrestagung 2026 in Köln liegen hinter uns. Unter dem Leitmotiv „Starker Staat – krisenfest und bürgernah“ kamen Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Gesellschaft zusammen, um über die Zukunft unseres Staates und des öffentlichen Dienstes zu diskutieren.

Im Zentrum der diesjährigen dbb Jahrestagung in Köln standen folgende Aspekte und Debatten:

  • Handlungsfähigkeit

  • Krisenfestigkeit

  • Bürgernähe

  • Kritik an Kürzungen

Mehrere prägnante Aussagen der Vortragenden verdeutlichten die zentralen Themen der Tagung: „Das Vertrauen in den Staat ni mt ab“, hieß es mit Blick auf die Wahrnehmung in der Bevölkerung. Ebenso deutlich wurde: „Wir müssen aufhören, von den Beschäftigten immer mehr zu verlangen.“ 

Ein klares Bekenntnis galt dem Berufsbeamtentum: „Wer das Berufsbeamtentum infrage stellt, öffnet Tür und Tor zur Vetternwirtschaft. Wenn wir es noch nicht hätten, müssten wir es erfinden – es schützt Deutschland.“ 

Weitere Kernaussagen lauteten: „Staat stärken, Handlungssicherheit schaffen“ sowie der eindringliche Hinweis auf den bevorstehenden demografischen Aderlass im öffentlichen Dienst: In den kommenden Jahren werden rund 1,4 Millionen Stellen altersbedingt wegfallen.